19. June 2024

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15.10.2005

Der Kandidat: Waddington

Interviewreihe mit den Präsidentschaftskandidaten

von Friedbrecht Findig

Hainichen · Rechtzeitig zum Beginn der Präsidentschaftswahl am morgigen Sonntag bieten wir unseren Lesern die Möglichkeit, sich durch eine Interview mit den Kandidaten ein abschließendes Bild machen zu können.

Unser Reporter Friedbrecht Findig traf Sir John Waddington, den Kandidaten der ZsPP und Royaldemokraten, im Hainichener Hilton.

BZ: Sir John Waddington, Sie haben sich von einem Wahlbündnis aus sozial- und royaldemokraten auf den Schild heben lassen. Gestützt werden Sie dabei von der derzeit außerparlamentarisch agierenden APPD. Halten Sie dieses Bündnis für dauerhaft stabil oder handelt es sich eher um eine Zufallskonstellation, um möglichst große Mehrheiten zu finden?

Waddington: Erstens würde ich noch nicht sagen, dass ich von der APPD gestützt werde. Das wir durchaus Gemeinsamkeiten haben wurde schon in Gesprächen herausgefunden, allerdings bin und bleibe ich für diese Wahl Kandidat des ZsPP und der Royaldemokraten. Bei dieser Kombination bin ich optimistisch, dass Sie auch für die Zukunft stabil ist.

BZ: Was ist Ihr wichtigstes Anliegen für eine mögliche Präsidentschaft? Was wollen Sie zuerst umsetzen?

Waddington: Das wichtigste ist ganz klar die Verfassungsreform! So wie es zurzeit in PFKanien aussieht kann es nicht weitergehen, von daher muss dort der richtige Weg noch umgesetzt werden. Als weiteres wird die Reform des Wahlgesetztes und der WiSim folgen.

BZ: Ihre Ziele ähneln denen Ihres Gegenkandidaten Molzberger in einigen Punkten. Warum sollte das Volks sich gerade für Sie entscheiden?

Waddington: Ganz einfach, weil PFKanien einen Präsidenten braucht, der für das Volk steht und neben der Verfassungsreform die besseren Alternativen in der Wirtschafts- und Außenpolitik anbieten kann. Was natürlich auch ein großer Faktor ist: Herr Molzberger spielt politisch mit wann und wie er Lust hat. Bei mir können sich die Bürger auf soziale Richtlinientreue und ständiges Engagement verlassen. Überlegen Sie sich nur einmal den vExpo-Stand von PFKanien ohne mich. (grinst)

BZ: Sind Sie bei der bunten, heterogenen Basis - vom Sozialromantiker bis zum Industriekapitän, vom Sponti aus der Putztruppe bis hin zum Royalisten - überhaupt uneingeschränkt handlungsfähig in einer möglichen Regierung? Wie beurteilen Sie außerdem die Mehrheitsverhältnisse in der Bundeskammer?

Waddington: All die Gruppen, die Sie aufgezählt haben, möchten eines erreichen: dass es
mit PFKanien endlich wieder aufwärts geht. Und da bieten wir für jeden etwas. Eine florierende Wirtschaft ist ja nicht nur für die Industriebosse gut, sondern eben auch für den Fensterputzer, der wirklich mehr Geld in der Tasche hat und nicht wie von Herrn Molzberger vorgeschlagen mehr Papier mit weniger Wert. (lacht)
In den Mehrheitsverhältnissen in der Bundeskammer sehe ich kein Problem. Die Verfassungsreform ist die einzige, die über die Bundeskammer verabschiedet werden muss und die ist ja mit der von Herrn Molzberger nahezu identisch. Danach wird man eine neue Bundeskammer wählen, und in dieser Hoffe ich dann auf eine stabile Mehrheit.

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